Bali, Reisen, Travel Food
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Ubud für Foodies

Willkommen in der Welt von Detox-Raw-Food-und-Yoga! Willkommen in Ubud! Wer zum ersten Mal hierher kommt, hat meist schon ein Bild im Kopf – nämlich jenes von Julia Roberts, wie sie im Film „Eat Pray Love“ entspannt durch Reisfelder radelt (um dann vom gutaussehenden Javier Bardem über den Haufen gefahren zu werden). Meine Vorstellung war nicht ganz so romantisch, aber ich habe mir den Ort doch einiges kleiner und beschaulicher vorgestellt. In Realität zählt Ubud –eine Kleinstadt im Landesinneren von Bali – 30 000 Einwohner. Die Hauptstrassen im Zentrum wie die Monkey Road sind ziemlich busy und werden von Motorrädern und Touristen in Beschlag genommen. Abends dröhnen aus den vielen Bars die Hits von Bob Marley oder Eric Clapton, live gesungen von mehr oder weniger guten Coverbands. Nichts mit Ohm – auf den ersten Blick jedenfalls. Die leuchtend grünen Reisfelder gibt es (noch), einfach etwas ausserhalb. Wer sich mal etwas orientiert hat, wird schnell vom speziellen Groove von Ubud reingezogen und bleibt oft länger hängen, als ursprünglich geplant. Seit den 70er Jahren haben sich Yoga-Studios und Shops, Ayurveda-und Massage-Zentren, vegane, vegetarische und Rohkost-Restaurants und Bio-Geschäften angesiedelt. Und zwar in einer solchen Menge, wie ich das noch nirgends gesehen habe. Das geht manchmal an die Grenze des Ertragbaren (westliche Frauen, die sich ausgiebig  ihrem Ego und ihrer Ernährung widmen). Auf der anderen Seite habe ich während den vier Tagen in Ubud einfach wahnsinnig gut gegessen und bin foodmässig super inspiriert worden. Hier drei Lieblingsorte:

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„Eat fresh, live well“ verspricht das Café Watercress. Zum hausgemachten „Crunchy Quinoa Granola“ mit Früchten gab es den Cleansing-Saft mit Apfel, Karotte, Ingwer und Limette.

Watercress Ein Café, das sich vom Ambiente und Style her auch in New York oder Melbourne befinden könnte. Vom oberen Stockwerk überblickt man die Monkey Road, während die freundlichen und gutgelaunten Kellnerinnen Kaffee und Müesli servieren. Perfekt fürs Frühstück!

Yoga Barn Eine Französin, die wir trafen, nannte es „die Yoga-Fabrik“. Ich fand es toll, mal mit so vielen Leuten zusammen Yoga zu machen. Sicher einer der bekanntesten Orte in Ubud und eine grüne Oase. Im  Garden Kafe mitten auf dem Gelände haben wir mehrmals den Mittag verbracht. Meine Favoriten: Meg’s Big Bowl und der Raw Mixed Berry Cheesecake! Weitere Filiale an der Hanoman Strasse.

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Links: Yoga Barn Rechts: Jasmin Ice Tea und Mango-Passionsfrucht-Saft im Locavore To Go.

Locavore Schon der Name verrät es, dieses Restaurant tanzt etwas aus der Gesund&Vegi-Ecke… Gekocht wird mit lokalen Zutaten auf Gourmet-Niveau. Das Hauptrestaurant habe ich nur von aussen angeschaut (sehr stylish) und dann im Locavore To Go in der gleichen Strasse eine Pause eingelegt und den hausgemachten Jasmin Ice-Tea probiert. Sehr lecker und toll präsentiert – die Gläser sind abgesägte und wiederverwendete Weinflaschen. Auf der Karte: verschiedene Burger (von Korean Style Burger mit Kimchi bis Crispy Chicken Burger) aber auch Falafel.

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Mekka für Yogis: das Yoga Barn mit dem Garden Kafe. Meg’s Big Bowl mit verschiedenen Salaten, Gemüse, gerösteten Samen und Tofu&Tempeh Crunch.

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