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Ein Loblied auf die Minze

Der Komponist dieses Songs ist mein Liebster. Während ich morgens am Grüntee nippe, trinkt er Pfefferminztee aus dem Glas. Über den Duft der frisch angegossenen Minze gerät er in Schwärmen. Über die im Wasser schwebenden Blättchen ebenfalls. Ein Glas Pfefferminztee, das ist eine Übung in Achtsamkeit.

Jeden Frühling ist die Pfefferminze wieder da und steckt verlässlich ihre Triebe durch die Erde. Nicht mehr am gleichen Platz wie im letzten Jahr, das ist ebenso vorhersehbar. Die Minze breitet sich gerne aus. Dagegen hilft nur die Verbannung in den Topf – oder einen toleranten Gärtner. Unsere Pfefferminze hat die Erlaubnis zum Wuchern. Dazu ziehe ich auf dem Balkon Arabische Minze, die milder und harmonischer schmeckt, und leider auch bei den Schnecken sehr gut ankommt.

Für einen Tabouleh-Salat ist etwas fein gehackte Minze unerlässlich. Sie schmeckt zu Wassermelone oder getrocknet und fein zerrieben in der Linsensuppe. Pfefferminztee lässt sich auch gut aromatisieren – zum Beispiel mit etwas Sirup. Bei unseren Ess-Abends hat sich der Grapefruit-Ingwer-Thymian-Prosecco (nach einem Rezept vom hübschen Blog Nom Nom) zu einem Klassiker entwickelt. Die Menge an Sirup ist allerdings sehr grosszügig bemessen, schmeckt aber auch nur mit Wasser gemischt – oder mit frischem Pfefferminztee. Auf einen Liter Tee zwei bis drei Esslöffel Sirup beigeben und kalt oder warm geniessen.

 

Thymian-Ingwer-Sirup
300 ml Wasser
200 g Zucker
2 TL geriebener, frischer Ingwer
6  Zweige Thymian

Wasser und Zucker in einem Topf aufkochen. Ingwer und Thymian dazugeben und ca. 5 Minuten weiterkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und der Sirup etwas dickflüssiger geworden ist. In eine Flasche absieben und auskühlen lassen.

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