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Rote Pesto zur blauen Stunde

Die letzten getrockneten Tomaten aus Apulien sind nun zu Pesto verarbeitet – und mit einem Teller Pasta in der Hand werden auch die Erinnerungen an unsere Italienreise im letzten Herbst wieder wach! Die Idee zu diesem Rezept ist mir im Büro gekommen. Der Ausgangspunkt: eine Monster-Zucchini aus dem Garten sowie der Wunsch, etwas zu kochen, das sich leicht mitnehmen und draussen verspeisen lässt. Hat geklappt. Die Pasta schmecken auch lauwarm oder sogar kalt. Wenn es schnell gehen soll, kann man auch die Einweichzeit von Nüssen und Tomaten abkürzen – das Pesto wird dann einfach weniger cremig. Die Zucchini kommen roh dazu. Eine grosse Schüssel und genügend Gabeln einpacken, und ab an den Strand!

Fusilli mit roter Pesto und rohen Zucchini
Für 4 Personen. Für die Zucchini verwende ich einen simplen Julienne-Schneider. Ich habe es auch schon mal mit der Röstiraffel versucht, geht auch, aber die Zucchini werden eher matschig. 

40 g Cashew-Nüsse
30 g getrocknete Tomaten
1 EL Olivenöl
1 Hand voll frischer Majoran
250 g Zucchini, grün oder gelb
500 g Pasta, z.B. Fusili

Die Cashew-Nüsse und die getrockneten Tomaten separat gut bedeckt mit Wasser eine Stunde quellen lassen. Das Wasser abgiessen, Tomaten grob hacken. Nüsse, Tomaten, Olivenöl und Majoran in einen hohen Becher geben und mit dem Stabmixer pürieren. Mit einem Julienne-Schäler die Zucchini fein hobeln und auf die Seite stellen. Gleichzeitig die Pasta al dente kochen. Vor dem Abgiessen zwei kleine Tassen des Kochwassers entnehmen. Das Pesto mit dem Kochwasser aufrühren – langsam das Wasser dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Im Topf Pesto und Fussilli gut vermischen, wenn nötig nochmals etwas Kochwasser dazugeben. Die Zucchini-Julienne ebenfalls unterrühren, als Dekoration ein paar davon aufheben und am Schluss mit einigen Borretschblüten über die Pasta streuen.

Zu den Fotos: Der Hafen von Monopoli, Apulien. Die Fotos zeigen Fischer aus dem Ort, entstanden für die Ausstellung Phest. Dazu das Capo Colonna bei Crotone, Kalabrien. Mehr zu unserem Roadtrip durch Italien gibt es hier.

 

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