Brunch, Winter
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Porridge mit Apfelschnitzli

Bei Porridge sind die Fronten in unserem Haushalt verhärtet. Sie liebt ihn. Er hat es sich zur Kunst gemacht, das Wort so auszusprechen, als müsste er sich gleich übergeben. Einverstanden, wirklich lecker sieht so eine Schale Porridge nicht aus. Foodporn geht anders. Aber darum geht es hier jetzt nicht.

Einen Porridge zu kochen ist zwar simpel, darf aber nicht unterschätzt werden. Der grösste Fehler ist es, zu viel Haferflocken und zu wenig Wasser und Milch zu verwenden. Dann wird der Brei schnell zu einem Baustoff. Völlig unnötig finde ich die fertigen Porridge-Mischungen, die es im Supermarkt gibt. Feine Haferflocken reichen völlig aus. Die kann man mit verschiedenen getrockneten Zutaten aus dem Vorratsschrank anreichern, zum Beispiel mit Mandeln und Cranberries.
Als Zugabe mag ich gekochte Früchte. Für die Apfelschnitzli – das Wort klingt für mich so schön nach Kindheit – nehme ich eine Mischung aus süssen und sauren Sorten vom Markt.

Porridge mit Apfelschnitzli
Für 1 Person. Die gekochten Äpfel geben mehr als eine Portion und sind auch ein paar Tage haltbar.

4 bis 5 Äpfel
1 Zimstange

Die Äpfel schälen und vierteln (oder achteln, je nach Grösse der Äpfel). In einen Topf geben und bei höchster Stufe warten bis es zischt und die Äpfel zu riechen beginnen. Mit etwas Wasser ablöschen, damit nichts anbrennt. Zimtstange dazugeben. Temperatur senken und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln bis die Schnitze leicht zerfallen.

25 g feine Haferflocken
11 Mandeln (eine Hand voll)
ein paar Cranberries
1, 5 dl Wasser
0, 5 dl  Milch
eine Prise Salz

Alle Zutaten in einem kleinen Topf aufkochen. Temperatur senken und unter ständigem Rühren den Porridge ca. 10 Minuten köcheln. Eventuell noch etwas Wasser dazugeben. Vom Herd ziehen und abgedeckt noch ein paar Minuten ziehen lassen. In eine Schale füllen und mit den Apfelschnitzli servieren.

Tipp: den Topf gleich mit dem kaltem Wasser füllen, sonst wird der Abwasch anstregend…

 

1 Kommentare

  1. hans halter sagt

    guten freitag

    bei porridge kommen mir die pfadilager in den sinn, meistens war die chose leicht angebrannt und pickelhart. aber eben ein Indianer kennt keinen schmerz und beisst auf den porridge!

    papa

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