Illustration, Kochen, Salat
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Federkohlsalat

Kochen funktioniert ganz ähnlich wie die Mode. Es gibt Trends – und die bewegen sich wie auf der Schaukel hoch und runter. Was einmal als absolut hässlich befunden wird, kann ein paar Saisons später wieder total gut sein. So wie die Leuchtfarben jetzt. Oder der Federkohl. Meine Mutter behauptet, dass dieser meist in den Schrebergärten von Portugiesen wachse (weil sie den für ihre Küche bräuchten). Mir ist das grüne Kraut erstmals in einem Bericht über detoxen nach den Feiertagen aufgefallen. Lange wusste ich aber gar nicht, wo ich ihn kaufen kann. Inzwischen bin ich sogar im Supermarkt fündig geworden – und sonst auf dem Markt. Federkohl (auch Grünkohl) hat überdurchschnittlich viele Vitamine, Nährstoffe, Folsäure und Kalzium drin. In New York und Hollywood essen alle dünnen Frauen „Kale“ – oder schlürfen ihn püriert als grünen Smoothie. Das soll jetzt aber nicht abschreckend sein. So ein Federkohlsalat schmeckt nämlich richtig gut.

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1 Orange
100 g Federkohl
halber Fenchel

Beim Federkohl die dicke Rippe in der Mitte wegschneiden. Das Kraut möglichst dünn schneiden. Auf einer Platte anrichten, fein geschnittener Fenchel und Orangenschnitze (ich filetiere die Orange gern) darüberstreuen.

1 TL gesalzenes Tahina (Sesammus)
2 TL Olivenöl
3 TL weisser Balsamico-Essig
etwas Wasser
ein paar Chili-Flocken (nach Belieben)
Salz und Pfeffer

Tahina mit Öl und Essig gut verrühren, nach Bedarf die Sauce mit etwas Wasser verdünnen. Würzen und über dem Salat verteilen. Für 2 Personen als Beilage oder Vorspeise.

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