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Waldstock, I love

Achtung, das wird eine Liebeserklärung! Und zwar an das beste und originellste Open-Air der Schweiz, das Waldstock-Festival. Jedes Jahr baut eine Crew von Freiwilligen auf einer Wiese oberhalb von Steinhausen ZG eine eigenes Universum auf. Über eine Woche lang wird gehämmert, gesägt, gemalt, gefaltet, gebastelt. Zwischen den beiden Bühnen und einer Kinoleinwand entstehen Bars, Restaurants, Dekorationen und Beleuchtungen. Das diesjährige Highlight (und ein Bubentraum) war die nostalgische Bergstation mit einer beleuchteten, rot-weissen Zahnradbahn, die (ohne Passagiere) auf Holz-Schienen in den Himmel stieg… Begeistert haben mich all die Details. Die alten Email-Lampenschirme, die über der Bar hingen, hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen. Ein Sammler aus Goldau stellte all die alten Bahn-Utensilien wie die beleuchteten Weichensignale zur Verfügung. Waldstock1 Neu am diesjährigen Waldstock war der Kafi-Wagen von Jasmin. Zum ersten mal gab es richtig guten Espresso zu trinken! Ich habe an einem Abend dort gearbeitet und Blaubeerschnecken und Aprikosenküchlein für den Verkauf gebacken. Die 40 Stück waren um 22 Uhr als wir den Wagen schlossen, alle weg. Unten die Rezepte zum Nachbacken… und genau, noch dies: das letzte Juli-Wochenende 2015 ist bei mir schon wieder reserviert, natürli für das Waldstock. Waldstock2   Aprikosenküchlein (aus „Modern classics süss“ von Donna Hay)
ein sehr einfaches und schnelles Rezept, Früchte können je nach Saison variiert werden
ergibt 12 Muffins

125g weiche Butter
160g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
200g Mehl
1.5 TL Backpulver
6 Aprikosen, entsteint und dünn aufgeschnitten
Puderzucker zum Bestreuen
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, die Eier nacheinander zugeben und gut verrühren. Mehl und Backpulver mischen und darunterheben. Papierförmchen in ein Muffinblech stellen, Teig hineinfüllen und die Aprikosenspalten darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen. Blaubeerschnecken (aus „Backen mit Leila“)
Frau Lindholm schlägt auch bei diesem Rezept wieder mal tüchtig mit Butter zu, ich habe das Rezept genau nachgebacken, werde aber beim nächsten mal die Buttermenge in der Füllung halbieren – nach dem Backen standen die Förmchen in flüssigem Fett, der Teig konnte gar nicht alles aufsaugen. Achtung: das Rezept braucht ziemlich viel Zeit, weil der Teig aufgehen muss
Ergibt 24 Stück

Teig
1 EL schwarze Kardamomsamen
300 ml Milch
50 g frische Hefe
120 g Zucker
0.5 TL Salz
720 g Weissmehl
150 g flüssige Butter
1 Ei

Die Kardamomsamen in einem Mörser fein zerstossen und mit der Milch handwarm erhitzen. Hefe zerbröckeln und in einer Schüssel mit Milch und Zucker auflösen. Mehl mit Salz mischen, das Hefe-Milch-Zucker-Gemisch, die flüssige Butter und das Ei beigeben und daraus ein glatter Teig kneten. Teig zugedeckt 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

Füllung
200 g Butter (die Hälfte reicht auch)
80 g brauner Zucker
175g tiefgekühlte Blaubeeren
2 EL Puderzucker
2 EL Speisestärke

Butter, Zucker und Zimt cremig rühren. Den Teig halbieren und die eine Hälfte zu einer rechteckigen, etwa 1 cm dicken Teigplatte ausrollen. Die Hälfte der Zimtcreme auf dem Teig verstreichen. Die Blaubeeren mit Puderzucker und Speisestärke mischen. Die Hälfte der Blaubeeren auf dem Teig verteilen und diesen von der Längsseite aus eng aufrollen. Die Rolle in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Die zweite Rolle ebenso zubereiten. Die Schnecken in 24 feste, stabile Muffinförmchen verteilen und mit genügend Abstand auf ein Backblech stellen. Nochmals 45-60 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Schnecken mit Ei bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Auf der untersten Schiene 15 Minuten im Ofen goldgelb backen.

 

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