Autor: Barbara Halter

Kaffee trinken in der Stadt Zug

Zwei Dinge, die jeder weiss über Zug (auch wenn er noch nie hier war): In der Stadt leben vor allem reiche Leute und alle essen gerne Zuger Kirschtorte. Alles Quatsch natürlich. Abgesehen vom einer Prise Wahrheit, die jedes Klischee so an sich hat. Für den City Guide Zug hat mein Lieblingsmensch fünf Cafés der Stadt porträtiert. Und ja, darunter ist auch jenes mit der berühmten, beschwipsten Torte, bei der ich bis heute nicht verstanden habe, was daran so fein soll sein. Doch schaut selber!

Einblicke in die buddhistische Küche. Ein Gespräch mit Jeong Kwan.

Die Netflix-Doku Chef’s Table hat sie berühmt gemacht. Unter all den Gourmet-Köchen ist Jeong Kwan sicher die Ungewöhnlichste. Ein Restaurant führt sie nicht, ihre Gäste sind die Zen-Mönche und Nonnen in einem Buddhistischen Kloster in Südkorea. Anfang Jahr war die sie auf Besuch in der Schweiz. 

Polenta, Polenta

Fährt man südlich, gibts Polenta. Kein Wunder, hat Grosmutter Giovannina jeweils wehmütig geseufzt, wenn wir ihr am Telefon erzählten, dass es bei uns zum Abendessen Polenta gäbe. In ihrer Heimat Fonzaso in Norditalien gehört der Maisbrei zur traditionellen Küche. 

Porridge mit Apfelschnitzli

Bei Porridge sind die Fronten in unserem Haushalt verhärtet. Sie liebt ihn. Er hat es sich zur Kunst gemacht, das Wort so auszusprechen, als müsste er sich gleich übergeben. Einverstanden, wirklich lecker sieht so eine Schale Porridge nicht aus. Foodporn geht anders. Aber darum geht es hier jetzt nicht.

Let’s talk about Tulum

Tulum ist die Lieblingslocation der trendigen, stilbewussten Bloggerszene. Mädels in flatternden Boho-Kleidchen schaukeln in ihrem todschicken Eco-Hotel vor dem türkisfarbenem Meer, es werden Listen aufgestellt, wo man essen und in welchen Strand-Klub man gehen soll. Alles okay, aber auch alles etwas austauschbar. Dieser Bericht beginnt etwas anders – denn am ersten Abend wären wir am liebsten gleich wieder abgereist.

Parathas mit Chutney: indisch frühstücken

Die Hitze der vergangenen Tage hat bei mir eine unbändige Lust auf indisches Essen ausgelöst. Während der Yoga-Stunde sah ich vor meinem inneren Auge Parathas, gefüllte Fladenbrote, die es in Indien zum Frühstück gibt. Ich erinnerte mich an jenen ersten Morgen in Delhi, an dem wir, noch leicht bedusselt vom Jetlag, am grossen Esstisch im Master Guesthouse sassen und Parathas mit unglaublich gutem Chutney serviert bekamen. 

Ein Samstag in Biel

Ich behaupte mal, dass Biel die am meisten unterschätzte Stadt der Schweiz ist. Sie ist nicht so putzig wie Bern, nicht so malerisch wie Luzern und schon gar nicht so hip wie Zürich. Auf den ersten Blick zeigt sich Biel rau und kratzbürstig. Diese Liebe muss erst wachsen. Am Besten während eines Rundgangs in der Altstadt.