Alle Artikel in: Kochen

Einblicke in die buddhistische Küche. Ein Gespräch mit Jeong Kwan.

Die Netflix-Doku Chef’s Table hat sie berühmt gemacht. Unter all den Gourmet-Köchen ist Jeong Kwan sicher die Ungewöhnlichste. Ein Restaurant führt sie nicht, ihre Gäste sind die Zen-Mönche und Nonnen in einem Buddhistischen Kloster in Südkorea. Anfang Jahr war die sie auf Besuch in der Schweiz. 

Polenta, Polenta

Fährt man südlich, gibts Polenta. Kein Wunder, hat Grosmutter Giovannina jeweils wehmütig geseufzt, wenn wir ihr am Telefon erzählten, dass es bei uns zum Abendessen Polenta gäbe. In ihrer Heimat Fonzaso in Norditalien gehört der Maisbrei zur traditionellen Küche. 

Parathas mit Chutney: indisch frühstücken

Die Hitze der vergangenen Tage hat bei mir eine unbändige Lust auf indisches Essen ausgelöst. Während der Yoga-Stunde sah ich vor meinem inneren Auge Parathas, gefüllte Fladenbrote, die es in Indien zum Frühstück gibt. Ich erinnerte mich an jenen ersten Morgen in Delhi, an dem wir, noch leicht bedusselt vom Jetlag, am grossen Esstisch im Master Guesthouse sassen und Parathas mit unglaublich gutem Chutney serviert bekamen. 

Die Pasta meines Lebens

Ich habe am Markt in Zug einen Stand entdeckt, der günstige Sugotomaten verkauft. In einer Kiste liegen jeweils eine Mischung aus Pelati und anderen kleinen Tomaten – alle sehr reif und nicht makellos – aber für dieses Rezept die perfekte Wahl. Man halbiert oder drittelt die Früchte und lässt sie im Ofen schmoren. Wir haben sie mit Spaghetti gemischt und uns darüber gefreut, wie ein simples Gericht so famos schmecken kann. Schuld daran ist sicher auch der frische Salbei vom Garten, der knusprig gebraten und grosszügig unter die Pasta gezogen wird. Das Rezept funktioniert auch mit Basilikum. Oder mit frischem Spinat. Keinesfalls fehlen dürfen aber die selbst getrockneten Tomaten.

Kürbis-Sellerie-Gratin

Wenn ich momentan all die Kunden mit Körbchen voller Erdbeeren in den Händen und Spargelbünden in den Taschen aus den Grossverteilern kommen sehe, werde ich innerlich grantig. Es dauert noch bis Ende Mai, bis die ersten Erdbeeren reif sind. Spargeln gibt es gegen Ende April. Leute, wir befinden uns noch in der tiefsten Lagergemüse-Zeit! Und das ist gut so…

Inspiration für eine Salad-Bowl

An unseren letzten Abend in Ubud denke ich besonders gern zurück: Anne und ich hatten bei einem Spaziergang ausserhalb der Stadt die deutsche Yoga-Lehrerin Sandra kennengelernt, wir schlenderten gemütlich zurück und landeten dann alle zusammen im Restaurant Kismet. Die Big Salad Bowl, die ich dort gegessen habe, hat mein Leben verändert. Okay, das ist nun etwas dick aufgetragen, aber fast jedenfalls.

Power-Pasta mit Oliven

Ich mag es, wenn im Kühlschrank eine salzige Paste vorrätig ist. Nur schon der Anblick von gefüllten Weckgläsern löst bei mir Freude aus. Und jedes Mal wenn eine Hungerattacke naht, hat man schnell was Exzellentes auf dem Brot. In letzter Zeit habe ich öfters Tapenade gemacht, eine Paste aus Schwarzen Oliven, die aus der südfranzösischen Küche stammt. Etwas Mediterranes kann man im grauen Winter gut vertragen…

Wir kochen für dich

Ich träume schon lange davon, Koch-Events zu veranstalten. An einem besonderen Ort, für einen Abend lang einen Tisch voller Leute zu bekochen. Diesen Samstag war es so weit: „Wir kochen für dich – d’Wohnig tischt auf“ hiess es im Abbruchhaus an der Albisstrasse 3 in Zug.

Quitten-Lassi

Ich kaufe im Herbst jeweils Quitten. Meist bleiben sie zu Hause in einer grossen Schale liegen – wie in einem Stillleben aus dem Barock – und beduften den Raum. Macht man sich an die Verarbeitung der Früchte, ist ihre Schönheit schnell dahin. Sogar vollreif sind sie holzig und steinhart. Brauchen endlos lange bis sie gar sind. Kein Wunder, tun sich dieser Krampf nur wenige an. Das Kilo Quitten hat auf dem Markt nur gerade zwei Franken gekostet. Die will man loshaben!

Blaues vom Blech

Auberginen, Blaue Kartoffeln, Brombeeren, Zwetschgen oder Heidelbeeren, momentan haben es mir das violette Gemüse und die blauen Früchten angetan. Im nahen Hofladen fand ich Blaue St. Galler sowie Zwetschgen und kochte daraus zwei Gerichte für das sonntägliche Abendessen. Dass beides auf dem Blech zubereitet wird, ist Zufall.

Ice Ice Baby

Trommelwirbel… Albertines hat sich frischgemacht. Re-Design nennt sich das in meiner Branche und ist die Lieblingsmassnahme der Verlage, wenn die Leser wegbleiben. Das haben wir dank Euch natürlich nicht nötig. Wir hatten einfach Lust, unsere Seite übersichtlicher zu gestalten und mehr wie ein Magazin daherzukommen. Auf der Startseite sind einzelne Artikel hervorgehoben und nach Themen geordnet, dazu gibt es eine klassische Blog-Ansicht, wo alle Beiträge nach Erscheinungsdatum untereinander erscheinen. Wir sind gespannt, was ihr dazu sagt!

Spargelsalat mit Quinoa

Nein, das ist kein Lauch – ceci est ein Knoblauch. Ein junger, frisch geernteter Knoblauch. Mitgebracht habe ich diesen vom Schaffhauser Wochenmarkt. Die Bäuerin vom Ruppenhof hat mich auf die jungen Knollen aufmerksam gemacht. Kannte ich bis jetzt noch nicht. Das Aroma des Knoblauchs ist in dieser Jahreszeit noch ganz mild, vergleichbar mit Bärlauch.

Frühlings-Minestrone mit Spargeln

Die Spring Minestrone von Heidi Swanson ist bei mir zu einem Klassiker geworden – wie ihr Foodblog, den ich seit mehreren Jahren lese. Vielleicht kann man sogar sagen, dass sie Schuld daran ist, dass ich nun selber blogge. Heidi Swansons 101 Cookbooks war einer der ersten Blogs, den ich verfolgte und bis heute ist er einer meiner liebsten geblieben.

Chili con Tofu

Kommt euch das bekannt vor? Endlich Wochenende, endlich Zeit zum Ausschlafen… und dann liegt man frühmorgens hellwach im Bett und im Kopf drehen sich die Gedanken – beginnt so die senile Bettflucht? Okay, ich bin heute zu erledigt, zu müde, zu gaga, um noch was Intelligentes von mir zu geben. Aaaaaber…. ich habe da schon mal was vorbereitet, um es in der Sprache der TV-Köchinnen zu formulieren.