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Parathas mit Chutney: indisch frühstücken

Die Hitze der vergangenen Tage hat bei mir eine unbändige Lust auf indisches Essen ausgelöst. Während der Yoga-Stunde sah ich vor meinem inneren Auge Parathas, gefüllte Fladenbrote, die es in Indien zum Frühstück gibt. Ich erinnerte mich an jenen ersten Morgen in Delhi, an dem wir, noch leicht bedusselt vom Jetlag, am grossen Esstisch im Master Guesthouse sassen und Parathas mit unglaublich gutem Chutney serviert bekamen. 

Die Pasta meines Lebens

Ich habe am Markt in Zug einen Stand entdeckt, der günstige Sugotomaten verkauft. In einer Kiste liegen jeweils eine Mischung aus Pelati und anderen kleinen Tomaten – alle sehr reif und nicht makellos – aber für dieses Rezept die perfekte Wahl. Man halbiert oder drittelt die Früchte und lässt sie im Ofen schmoren. Wir haben sie mit Spaghetti gemischt und uns darüber gefreut, wie ein simples Gericht so famos schmecken kann. Schuld daran ist sicher auch der frische Salbei vom Garten, der knusprig gebraten und grosszügig unter die Pasta gezogen wird. Das Rezept funktioniert auch mit Basilikum. Oder mit frischem Spinat. Keinesfalls fehlen dürfen aber die selbst getrockneten Tomaten.

Kürbis-Sellerie-Gratin

Wenn ich momentan all die Kunden mit Körbchen voller Erdbeeren in den Händen und Spargelbünden in den Taschen aus den Grossverteilern kommen sehe, werde ich innerlich grantig. Es dauert noch bis Ende Mai, bis die ersten Erdbeeren reif sind. Spargeln gibt es gegen Ende April. Leute, wir befinden uns noch in der tiefsten Lagergemüse-Zeit! Und das ist gut so…

Inspiration für eine Salad-Bowl

An unseren letzten Abend in Ubud denke ich besonders gern zurück: Anne und ich hatten bei einem Spaziergang ausserhalb der Stadt die deutsche Yoga-Lehrerin Sandra kennengelernt, wir schlenderten gemütlich zurück und landeten dann alle zusammen im Restaurant Kismet. Die Big Salad Bowl, die ich dort gegessen habe, hat mein Leben verändert. Okay, das ist nun etwas dick aufgetragen, aber fast jedenfalls.

Power-Pasta mit Oliven

Ich mag es, wenn im Kühlschrank eine salzige Paste vorrätig ist. Nur schon der Anblick von gefüllten Weckgläsern löst bei mir Freude aus. Und jedes Mal wenn eine Hungerattacke naht, hat man schnell was Exzellentes auf dem Brot. In letzter Zeit habe ich öfters Tapenade gemacht, eine Paste aus Schwarzen Oliven, die aus der südfranzösischen Küche stammt. Etwas Mediterranes kann man im grauen Winter gut vertragen…

Wir kochen für dich

Ich träume schon lange davon, Koch-Events zu veranstalten. An einem besonderen Ort, für einen Abend lang einen Tisch voller Leute zu bekochen. Diesen Samstag war es so weit: „Wir kochen für dich – d’Wohnig tischt auf“ hiess es im Abbruchhaus an der Albisstrasse 3 in Zug.

Quitten-Lassi

Ich kaufe im Herbst jeweils Quitten. Meist bleiben sie zu Hause in einer grossen Schale liegen – wie in einem Stillleben aus dem Barock – und beduften den Raum. Macht man sich an die Verarbeitung der Früchte, ist ihre Schönheit schnell dahin. Sogar vollreif sind sie holzig und steinhart. Brauchen endlos lange bis sie gar sind. Kein Wunder, tun sich dieser Krampf nur wenige an. Das Kilo Quitten hat auf dem Markt nur gerade zwei Franken gekostet. Die will man loshaben!

Blaues vom Blech

Auberginen, Blaue Kartoffeln, Brombeeren, Zwetschgen oder Heidelbeeren, momentan haben es mir das violette Gemüse und die blauen Früchten angetan. Im nahen Hofladen fand ich Blaue St. Galler sowie Zwetschgen und kochte daraus zwei Gerichte für das sonntägliche Abendessen. Dass beides auf dem Blech zubereitet wird, ist Zufall.

Ice Ice Baby

Trommelwirbel… Albertines hat sich frischgemacht. Re-Design nennt sich das in meiner Branche und ist die Lieblingsmassnahme der Verlage, wenn die Leser wegbleiben. Das haben wir dank Euch natürlich nicht nötig. Wir hatten einfach Lust, unsere Seite übersichtlicher zu gestalten und mehr wie ein Magazin daherzukommen. Auf der Startseite sind einzelne Artikel hervorgehoben und nach Themen geordnet, dazu gibt es eine klassische Blog-Ansicht, wo alle Beiträge nach Erscheinungsdatum untereinander erscheinen. Wir sind gespannt, was ihr dazu sagt!

Spargelsalat mit Quinoa

Nein, das ist kein Lauch – ceci est ein Knoblauch. Ein junger, frisch geernteter Knoblauch. Mitgebracht habe ich diesen vom Schaffhauser Wochenmarkt. Die Bäuerin vom Ruppenhof hat mich auf die jungen Knollen aufmerksam gemacht. Kannte ich bis jetzt noch nicht. Das Aroma des Knoblauchs ist in dieser Jahreszeit noch ganz mild, vergleichbar mit Bärlauch.

Frühlings-Minestrone mit Spargeln

Die Spring Minestrone von Heidi Swanson ist bei mir zu einem Klassiker geworden – wie ihr Foodblog, den ich seit mehreren Jahren lese. Vielleicht kann man sogar sagen, dass sie Schuld daran ist, dass ich nun selber blogge. Heidi Swansons 101 Cookbooks war einer der ersten Blogs, den ich verfolgte und bis heute ist er einer meiner liebsten geblieben.

Chili con Tofu

Kommt euch das bekannt vor? Endlich Wochenende, endlich Zeit zum Ausschlafen… und dann liegt man frühmorgens hellwach im Bett und im Kopf drehen sich die Gedanken – beginnt so die senile Bettflucht? Okay, ich bin heute zu erledigt, zu müde, zu gaga, um noch was Intelligentes von mir zu geben. Aaaaaber…. ich habe da schon mal was vorbereitet, um es in der Sprache der TV-Köchinnen zu formulieren.

Tofu-Brotaufstrich

Ich war früher ein richtiges Wurstkind. Beim Metzger freute ich mich über das Wienerli-Rädli, das es nach dem Einkauf gab. Abends assen wir meist Café Complet und ich langte bei Aufschnitt und Salami zünftig zu. Ich habe das Gefühl, dass zu dieser Zeit bei viele Familien ähnliches auf den Tisch kam. Oder wie war das bei euch? Mir kommt bei diesem Thema halt auch gleich die Wurstserie des Künstlerduos „Fischli und Weiss“ in den Sinn, die sie 1979 gemacht haben.

Quinoasalat mit viel Grün

Klären wir erst die Aussprache. Kinwa sagt Wikipedia. Ich sage „Qu-i-no-a“ und liege somit also völlig falsch. Egal. Quinoa kommt aus Südamerika, zählt zu den Pseudogetreidearten und enthält keine Gluten. Es enthält viel Eiweiss und ist darum ideal für Vegetarier. Als ich letzte Woche von Helsinki nach Zürich flog, gab es an Bord Quinoa. Erstaunlich, oder?

Omeletten mit Bärlauch

Eine unschöne Magen-Darm-Angelegenheit hat Piri und mich letzte Woche lahmgelegt. Für ein paar Tage haben wir uns nur noch von Toast, Reis, Cola und Zwieback ernährt. Erstes kulinarisches Highlight auf dem Weg der Besserung waren diese Omeletten. Ich konnte es mir nicht verkneifen (Schonkost ist nicht so meins…) aus dem Garten etwas Bärlauch zu holen. Die schönen Tage haben die feinen Blättchen aus der Erde getrieben. Dunkelgrün leuchten sie auf dem dunklen, winterlichen Boden und müssen einfach gepflückt werden. Zusammen mit Feta und Avocado, eingerollt in einer Omelette schmecken sie einfach herrlich! Ein super einfaches Nachtessen oder auch für einen Brunch perfekt – und ja, unsere Mägen haben den Bärlauch bestens vertragen. Omeletten mit Bärlauch Für 2 Personen, ergibt pro Person mindestens 2 Omeletten. Der Teig hält auch einen Tag im Kühlschrank, falls etwas übrig bleibt.  150 g Mehl 1/2 KL Salz 3 Eier 3 dl Milchwasser (halb Milch, halb Wasser) 100 g Feta, zerkrümelt 1 Avocado, in Würfelchen 1 Handvoll Bärlauch Pfeffer Mehl in eine Schüssel geben, Salz beifügen, Eier und Milchwasser in einem Massbecher gut mischen und langsam …

Yotam Ottolenghi: Vegetarische Köstlichkeiten

Yotam Ottolenghi wird seit einiger Zeit mächtig abgefeiert. Logisch, haut der Verlag in die Tasten, wenn von ihm ein neues Kochbuch erscheint. „Der lang ersehnte Nachfolger zu »Genussvoll vegetarisch«: Kultautor Yotam Ottolenghi legt nach und liefert neue Geschmacksexplosionen!“ liest man da und erfährt etwas weiter unten im Text, dass dessen Restaurants und Delis zu den „Kultadressen der britischen Hauptstadt zählen„. Soviel Kult ist fast ein bisschen abschreckend. Das erste Kochbuch von Ottolenghi steht bei mir ebenfalls in der Küche. Ich finde es sehr schön zum Durchblättern, aber nicht alltagstauglich. Seine Rezepte haben es bei mir nie geschafft, mehr als einmal gekocht zu werden. Also kein Kult. Nun habe ich trotzdem sein neues Buch gekauft. Das lag weniger am Werbetext, als vielmehr an meinen Flugmeilen, die Ende des Jahres abzulaufen drohten und mit denen ich jeweils auf books.ch shoppen gehe. Kurz vor unserer Silvester-Party sass ich am Computer und schwankte zwischen der TV-Serie  „True Detective“ und „Vegetarische Köstlichkeiten“. Man kann nun meine Wahl als verfressen interpretieren – ich jedenfalls bin sehr happy mit dem Kauf! Es ist schwer zu beschreiben, was den Unterschied zum Vorgänger macht. Die Zutatenlisten für …

Ofengemüse

Während meiner Studienzeit in Bern wohnte ich mit Dania und Nathalie in einer WG im Breitenrain. Wir waren alle drei Vegetarierinnen und kochten gerne. Studentenfrass gab es bei uns nie. Unsere Küche war gleichzeitig unser Wohnzimmer. Nicht, dass sie besonders geräumig gewesen wäre, aber die Wohnung hatte halt nur drei Räume. Umso gemütlicher gestalteten sich die Abende. Auf der alten Stereoanlage mit defektem CD-Player lief meist „Sounds“ auf DRS 3 oder Musik ab einer Kassette. Am Montag, Dienstag und Mittwoch war jeweils eine von uns für das Nachtessen zuständig. Bei Nathalie gab es regelmässig Ofengemüse, das wir alle liebten. In den Jahren ist dieses Rezept bei mir zu einem Klassiker geworden, der je nach Saison immer wieder ganz anders schmeckt. Als Basis nehme ich Kartoffeln. Im Sommer kommen Zucchini, Auberginen oder Tomaten dazu. Im Winter Randen, Kürbis, Sellerie oder Karotten. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Einfach das ausprobieren, was im Kühlschrank vorhanden ist… Zum Gemüse passt ein Kräuter-Quark (Quark, fein geschnittene Kräuter, ein paar gehackte Kapern, eine gepresste Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer mischen) oder heisser Schafskäse, der in Backpapier verpackt, mit dem Gemüse auf …

Asiatische Linsensuppe

Für sich alleine zu kochen macht wenig Spass, das ist mir kürzlich wieder bewusst geworden. Ich weilte im November für drei Wochen im Engadin, hütete das Haus von Beny Steiner und schaute zu ihren drei verfressenen Katzen, während sie in Bali arbeitete. Die erste Woche war ich ganz allein und genoss das sehr. Ich schrieb, las, unternahm Spaziergänge, entspannte mich in der Sauna – nur, die Lust am Kochen blieb für einmal aus. Wenn niemand da ist, der sich mit einem an den Tisch setzt und die Freude am Essen teilt, lohnt sich die Zeit in der Küche nur mässig. Ich habe mich dann trotzdem überwunden. Käse und Brot sind zwar eine unschlagbare Kombination aber auf Dauer öde. Die Asiatische Linsensuppe passt in solchen Fällen immer. Sie ist schnell zubereitet und beim Kochen verbreitet sich ein aufregender Duft nach Zitronengras, Ingwer und Limettenblätter. Zu Hause habe ich im Schrank einen grossen Vorrat an getrockneten Limettenblättern, die ich einmal in einem Asia-Shop gefunden habe. Wenn man keine solche Blätter zur Hand hat, schmeckt man die Suppe am Schluss einfach mit Zitronensaft …

Selleriesalat mit Orangen

Hier eine kleine Ergänzung zum letzten Beitrag, dem Interview mit Claudio Del Principe. Ich bin gerade dabei sein Kochbuch „Italien vegetarisch“ durchzukochen – und sehr begeistert von seinem „Selleriesalat mit Blutorangen“. Gerade jetzt wo überall Süsses rumliegt, tut dieser Salat besonders gut. Er ist extrem schnell zubereitet und bald sollten auch Blutorangen erhältlich sein. Ich habe es noch mit Blondorangen gemacht, schmeckte auch Buonissimo! Selleriesalat mit Blutorangen für 4 Personen 1-2 Blutorangen 6 Stangen Staudensellerie Olivenöl extra vergine Weissweinessig feines Meersalz schwarzer Pfeffer aus der Mühle Orangen schälen und dabei auch die weisse Haut entfernen. Fruchtfleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kerne entfernen. Sellerierippen mit dem Sparschäler abziehen, Sellerie abbrausen, abtropfen und in 1 cm kurze Stücke schneiden. Innere Blätter kleinschneiden und zur Seite stellen. Sellerie auf Tellern verteilen und mit Olivenöl und Weissweinessig beträufeln. Salzen und pfeffern. Orangenscheiben auf den Sellerie betten, mit kleingehackten Sellerieblätter bestreuen und ebenfalls mit Öl und Essig beträufeln.

Claudio Del Principe: Italien vegetarisch

Ich liebe Currys aus Indien. Eine Platte mit Mezze ist das Wunderbarste, was es gibt und Gott sei Dank haben die Japaner Sushi erfunden. Doch wenn ich mich auf eine Länderküche beschränken müsste, dann wäre es ganz klar die Italienische. Pasta kann ich einfach immer essen! Rezepte für Teigwaren und anderen Comfort food liefert das neue Kochbuch „Italien vegetarisch“, erschienen beim Brandstätter Verlag. Es überzeugt mit einfachen, vielfältigen Rezepten und einer schlichten, hochwertigen Aufmachung. Ein Buch, das sich auch gut als Geschenk eignet! Der Autor Claudio Del Principe lebt mit seiner Familie in Binningen bei Basel, er schreibt den Blog Anonyme Köche und verrät im folgenden Interview, wie man ein mehrgängiges, vegetarisches Festtagsmenü zusammenstellen kann. Albertines: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in Italien kein grosses Verständnis für Vegetarier hat. Claudio Del Principe: Das habe ich auch schon festgestellt. Es ist sich einfach niemand bewusst, dass viele italienische Gerichte fleischlos sind und man damit Vegetarier glücklich machen könnte. Gerade in Restaurants finde ich es schwierig, auf der Karte etwas ohne Fleisch zu finden. In Italien isst man sehr …

Märchenland Scuol

Wir wollten im Spätherbst eigentlich nach Rom fahren, haben uns dann aber fürs Engadin entschieden. Man kann ja auch mal hier bleiben! Auf Airbnb habe ich in Scuol ein Haus mit wunderschönen Zimmern entdeckt und dazu eine Menge begeisterte Kommentare von Leuten, die schon dort waren. Wir wurden nicht enttäuscht. Das Haus ist so grosszügig und hübsch wie auf den Bildern. Beny Steiner eine warmherzige, offene und originelle Gastgeberin, die mit ihren drei Katzen Jerry, Prada und Miu Miu hier lebt. Sie hat ihr Bed and Breakfast liebevoll und mit viel Stil eingerichtet. Alle Möbel sind alt, es hat Holzdielen in den Zimmern und die Treppe im Haus knarrt so richtig schön. Mit vielen Lampen setzt Beny die Einrichtung gekonnt in Szene und sorgt für ein gemütliches Ambiente. Und ach, man schläft in wunderbarer Leinen-Bettwäsche! Beny war als junges Mädchen Model, dann Stylistin und arbeitet heute als Fotografin. Sie kennt Hinz und Kunz der Schweizer Kreativszene und hat so einige gute Geschichten auf Lager. Ihr Bruder führt übrigens in Florenz das B & B Le Tre Stanze, wo ich …

Pizza mit Kürbis

Als der Kürbis-Boom bei uns ausbrach, war ich vom Geschmack her enttäuscht. Das hübsche Gemüse schmeckte recht fad. Wenn man Kürbis kocht, dann muss man kräftig würzen und ihn mit anderen Zutaten kombinieren. Ich bereite ihn am liebsten im Backofen zu, das geht einfach und gibt einen guten Geschmack. Den Kürbis rüsten und in Schnitze schneiden – gewisse Sorten kann man mit der Schale essen. Auf einem Blech (mit Backpapier) verteilen. Die Schnitze mit etwas Olivenöl bestreichen, mit Salz, Pfeffer und Chiliflakes würzen und in den Ofen schieben. Bei 220 Grad ungefähr 20 Minuten backen, bis die Spitzen etwas gebräunt sind. Mit einer Messerspitze prüfen, ob der Kürbis weich ist. Die gebackenen Stücke sind eine gute Basis für viele Kürbisgerichte. Man kann sie in ein Risotto rühren, daraus einen Salat zubereiten, pürieren… oder eine Pizza damit belegen, wie wir das gemacht haben. Magischer Brotteig (von Hugh Fearnley-Wittingstall aus „Täglich vegetarisch„) Für eine Pizza (rechteckiges Backblech) reicht die Hälfte des Teigs. Da es vom Aufwand her aber egal ist und ich es fast einfacher finde, einen grösseren Teig zu kneten, mache ich die ganze Menge und friere die …