Alle Artikel in: Winter

Kürbis-Sellerie-Gratin

Wenn ich momentan all die Kunden mit Körbchen voller Erdbeeren in den Händen und Spargelbünden in den Taschen aus den Grossverteilern kommen sehe, werde ich innerlich grantig. Es dauert noch bis Ende Mai, bis die ersten Erdbeeren reif sind. Spargeln gibt es gegen Ende April. Leute, wir befinden uns noch in der tiefsten Lagergemüse-Zeit! Und das ist gut so…

Wir kochen für dich

Ich träume schon lange davon, Koch-Events zu veranstalten. An einem besonderen Ort, für einen Abend lang einen Tisch voller Leute zu bekochen. Diesen Samstag war es so weit: „Wir kochen für dich – d’Wohnig tischt auf“ hiess es im Abbruchhaus an der Albisstrasse 3 in Zug.

Blutorangen-Konfitüre

Schon einen Osterbrunch geplant? Hier noch eine kleine Inspiration. Unser Vorrat an Konfitüren schwindet und so habe ich mir überlegt, was man im Winter für Früchte einkochen könnte. Ich habe es mal mit Blutorangen versucht und bin sehr happy mit dem Resultat. Es braucht nicht viel dafür, statt alle Orangen von Hand auszupressen habe ich mir Saft gekauft und drei Früchte reingeschnippelt. Ein Schluck Apérol rundet die Sache ab und macht Laune auf den Sommer… Blutorangen-Konfitüre Ergibt ungefähr 4 Gläser.  3 Blutorangen 7,5 dl Blutorangensaft 500 g Gelierzucker 2:1 Blutorangen schälen und filetieren. Dabei den Saft auffangen. In einer Pfanne Saft, Orangen und Zucker aufkochen. 5 Minuten sprudelnd kochen, dann Gelierprobe machen: einen TL Konfitüre auf einen Teller geben, wenn sie sich abgekühlt hat, sollte sich ein Häutchen bilden, bzw. die Konfitüre eine dickflüssige Konsistenz annehmen. Wenn die Probe gelingt, heisse Konfitüre in Gläser füllen (diese 15 Minuten vor dem Abfüllen mit kochend heissem Wasser füllen, um sie zu sterilisieren) und den Deckel zuschrauben. Verfeinerung: Rosmarin: 2 Zweiglein mitkochen und vor dem Abfüllen entfernen Apérol: nach der Gelierprobe zwei gute Schlücke …

Ofengemüse

Während meiner Studienzeit in Bern wohnte ich mit Dania und Nathalie in einer WG im Breitenrain. Wir waren alle drei Vegetarierinnen und kochten gerne. Studentenfrass gab es bei uns nie. Unsere Küche war gleichzeitig unser Wohnzimmer. Nicht, dass sie besonders geräumig gewesen wäre, aber die Wohnung hatte halt nur drei Räume. Umso gemütlicher gestalteten sich die Abende. Auf der alten Stereoanlage mit defektem CD-Player lief meist „Sounds“ auf DRS 3 oder Musik ab einer Kassette. Am Montag, Dienstag und Mittwoch war jeweils eine von uns für das Nachtessen zuständig. Bei Nathalie gab es regelmässig Ofengemüse, das wir alle liebten. In den Jahren ist dieses Rezept bei mir zu einem Klassiker geworden, der je nach Saison immer wieder ganz anders schmeckt. Als Basis nehme ich Kartoffeln. Im Sommer kommen Zucchini, Auberginen oder Tomaten dazu. Im Winter Randen, Kürbis, Sellerie oder Karotten. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Einfach das ausprobieren, was im Kühlschrank vorhanden ist… Zum Gemüse passt ein Kräuter-Quark (Quark, fein geschnittene Kräuter, ein paar gehackte Kapern, eine gepresste Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer mischen) oder heisser Schafskäse, der in Backpapier verpackt, mit dem Gemüse auf …

Merry Christmas!

 Bei uns bringt dieses Jahr Ganesha die Geschenke und lässt uns vom Engadin träumen. Von den kleinen Dörfchen, die wir im Herbst durchwandert haben. Von den orangefarbenen Lärchen und den Bergen. Der Duft nach Zimt, Anis und Nelken erfüllt unsere Küche zu Hause, auf dem Tisch steht ein frischgebackener Luzerner Lebkuchen. Diesen mag ich besonders gerne: er geht schön auf, ist überhaupt nicht trocken – und er erinnert mich an meine Kindheit. Meine Mutter hat diesen Lebkuchen immer in der Adventszeit gemacht. Und alle Jahre wieder – rufe ich sie im Dezember an und frage nach dem Rezept. Denn das Zettelchen mit den schnell hingekritzelten Notizen verschwindet immer wieder wie von selbst… soviel zu meiner Ordnung. Dieses Mal schickte mir meine Mutter per Mail eine überarbeitete Version. In diese kommt etwas Kirsch in den Teig und der Rahm wird geschlagen. Schmeckt gut! Verbesserungsfähig ist die Gewürzmischung, die ich in der Migros gekauft habe. Ich finde darin den Anis etwas zu dominant. Kennt Ihr eine feinere Mischung? Wo gibt es das ultimativ gute Lebkuchengewürz? Luzerner Lebkuchen Für eine Springform von 20 bis 22 …

Asiatische Linsensuppe

Für sich alleine zu kochen macht wenig Spass, das ist mir kürzlich wieder bewusst geworden. Ich weilte im November für drei Wochen im Engadin, hütete das Haus von Beny Steiner und schaute zu ihren drei verfressenen Katzen, während sie in Bali arbeitete. Die erste Woche war ich ganz allein und genoss das sehr. Ich schrieb, las, unternahm Spaziergänge, entspannte mich in der Sauna – nur, die Lust am Kochen blieb für einmal aus. Wenn niemand da ist, der sich mit einem an den Tisch setzt und die Freude am Essen teilt, lohnt sich die Zeit in der Küche nur mässig. Ich habe mich dann trotzdem überwunden. Käse und Brot sind zwar eine unschlagbare Kombination aber auf Dauer öde. Die Asiatische Linsensuppe passt in solchen Fällen immer. Sie ist schnell zubereitet und beim Kochen verbreitet sich ein aufregender Duft nach Zitronengras, Ingwer und Limettenblätter. Zu Hause habe ich im Schrank einen grossen Vorrat an getrockneten Limettenblättern, die ich einmal in einem Asia-Shop gefunden habe. Wenn man keine solche Blätter zur Hand hat, schmeckt man die Suppe am Schluss einfach mit Zitronensaft …

Selleriesalat mit Orangen

Hier eine kleine Ergänzung zum letzten Beitrag, dem Interview mit Claudio Del Principe. Ich bin gerade dabei sein Kochbuch „Italien vegetarisch“ durchzukochen – und sehr begeistert von seinem „Selleriesalat mit Blutorangen“. Gerade jetzt wo überall Süsses rumliegt, tut dieser Salat besonders gut. Er ist extrem schnell zubereitet und bald sollten auch Blutorangen erhältlich sein. Ich habe es noch mit Blondorangen gemacht, schmeckte auch Buonissimo! Selleriesalat mit Blutorangen für 4 Personen 1-2 Blutorangen 6 Stangen Staudensellerie Olivenöl extra vergine Weissweinessig feines Meersalz schwarzer Pfeffer aus der Mühle Orangen schälen und dabei auch die weisse Haut entfernen. Fruchtfleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kerne entfernen. Sellerierippen mit dem Sparschäler abziehen, Sellerie abbrausen, abtropfen und in 1 cm kurze Stücke schneiden. Innere Blätter kleinschneiden und zur Seite stellen. Sellerie auf Tellern verteilen und mit Olivenöl und Weissweinessig beträufeln. Salzen und pfeffern. Orangenscheiben auf den Sellerie betten, mit kleingehackten Sellerieblätter bestreuen und ebenfalls mit Öl und Essig beträufeln.

Ganesha Christmas Card

Weihnachtspost schon erledigt? Wir helfen dir! Und zwar mit einer Karte. Unsere Weihnachtskarte gibt es in zwei Sujets, im Format A5 und mit einem roten Umschlag. Sie kann für 6.- Franken in folgenden Läden gekauft werden: Paettern Light Up Atelier in Zug Young Designers Market in Luzern DesignSchenken vom 5. bis 7. Dezember Luzern (bei Carmen Boog) Pop-up Shop 49 Tage in Luzern 3 Pol in Zug Am Donnerstag 18. Dezember veranstalten wir bei Pattern in Zug einen kleinen Anlass: Glühwein und Karten, 19 bis 21 Uhr. Bei einem Glas Glühwein könnt ihr eure Weihnachtspost erledigen. Karten, Schreibzeug, Marken stehen bereit. Wir bringen die Karten zur Post.