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Let’s talk about Tulum

Tulum ist die Lieblingslocation der trendigen, stilbewussten Bloggerszene. Mädels in flatternden Boho-Kleidchen schaukeln in ihrem todschicken Eco-Hotel vor dem türkisfarbenem Meer, es werden Listen aufgestellt, wo man essen und in welchen Strand-Klub man gehen soll. Alles okay, aber auch alles etwas austauschbar. Dieser Bericht beginnt etwas anders – denn am ersten Abend wären wir am liebsten gleich wieder abgereist. Weiterlesen

Parathas mit Chutney: indisch frühstücken

Die Hitze der vergangenen Tage hat bei mir eine unbändige Lust auf indisches Essen ausgelöst. Während der Yoga-Stunde sah ich vor meinem inneren Auge Parathas, gefüllte Fladenbrote, die es in Indien zum Frühstück gibt. Ich erinnerte mich an jenen ersten Morgen in Delhi, an dem wir, noch leicht bedusselt vom Jetlag, am grossen Esstisch im Master Guesthouse sassen und Parathas mit unglaublich gutem Chutney serviert bekamen.  Weiterlesen

Bärlauch-Dip

Manche mögen bei diesem Rezept mäkeln: Das ist gar nicht kochen! Das dürfen sie gerne. Denn das Zusammenrühren von Joghurt und Bärlauch an sich ist natürlich keine Leistung. Aber darüber hinaus zählen in der Küche auch die kleinen Tricks, wie man aus einfachen Zutaten das beste herausholt. Und darum soll es hier gehen. Weiterlesen

Die Pasta meines Lebens

Ich habe am Markt in Zug einen Stand entdeckt, der günstige Sugotomaten verkauft. In einer Kiste liegen jeweils eine Mischung aus Pelati und anderen kleinen Tomaten – alle sehr reif und nicht makellos – aber für dieses Rezept die perfekte Wahl. Man halbiert oder drittelt die Früchte und lässt sie im Ofen schmoren. Wir haben sie mit Spaghetti gemischt und uns darüber gefreut, wie ein simples Gericht so famos schmecken kann. Schuld daran ist sicher auch der frische Salbei vom Garten, der knusprig gebraten und grosszügig unter die Pasta gezogen wird. Das Rezept funktioniert auch mit Basilikum. Oder mit frischem Spinat. Keinesfalls fehlen dürfen aber die selbst getrockneten Tomaten. Weiterlesen

Kürbis-Sellerie-Gratin

Wenn ich momentan all die Kunden mit Körbchen voller Erdbeeren in den Händen und Spargelbünden in den Taschen aus den Grossverteilern kommen sehe, werde ich innerlich grantig. Es dauert noch bis Ende Mai, bis die ersten Erdbeeren reif sind. Spargeln gibt es gegen Ende April. Leute, wir befinden uns noch in der tiefsten Lagergemüse-Zeit! Und das ist gut so… Weiterlesen

Inspiration für eine Salad-Bowl

An unseren letzten Abend in Ubud denke ich besonders gern zurück: Anne und ich hatten bei einem Spaziergang ausserhalb der Stadt die deutsche Yoga-Lehrerin Sandra kennengelernt, wir schlenderten gemütlich zurück und landeten dann alle zusammen im Restaurant Kismet. Die Big Salad Bowl, die ich dort gegessen habe, hat mein Leben verändert. Okay, das ist nun etwas dick aufgetragen, aber fast jedenfalls. Weiterlesen

Lauwarme Schokoladentarte

Eine süsse Erinnerung an den 20. Februar: Wieder haben 12 Gäste an unserer Tafel im Abbruchhaus d’Wohnig Platz genommen und sich von Dania und mir bekochen lassen. Zum Nachmachen gibt es dieses Mal das Rezept zum Dessert – eine lauwarme Schokoladentarte mit Blutorangensorbet. Dazu eine gute Nachricht: der Abbruch verzögert sich, d’Wohnig bleibt bis Ende September bestehen und wir kochen weiter! Termine folgen bald. Weiterlesen

Power-Pasta mit Oliven

Ich mag es, wenn im Kühlschrank eine salzige Paste vorrätig ist. Nur schon der Anblick von gefüllten Weckgläsern löst bei mir Freude aus. Und jedes Mal wenn eine Hungerattacke naht, hat man schnell was Exzellentes auf dem Brot. In letzter Zeit habe ich öfters Tapenade gemacht, eine Paste aus Schwarzen Oliven, die aus der südfranzösischen Küche stammt. Etwas Mediterranes kann man im grauen Winter gut vertragen… Weiterlesen

Buchweizen-Müesli

Es gibt mal wieder ein neues Lieblings-Frühstück in meinem Leben. Nach der Porridge-Phase esse ich nun Buchweizen-Müesli. Schmeckt super und ist – sorry my language – scheiss gesund. Ganze Lobeshymnen wurden auf Buchweizen (kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs wie Rhabarber oder Sauerampfer) geschrieben. Er enthält viel Eiweiss, Eisen und Magnesium, ist reich an Vitamin B1, B2, B3 und E sowie glutenfrei. Also das perfekte Frühstück für Vegetarier. Weiterlesen

Indian Food Diary, Part 2

Die Luft ist so sauber, die Strassen fast menschenleer, kein Hupen, kein Gedrängel, kein Chaos. Nach sechs Wochen Indien fühlt sich die Welt, die sich unser Zuhause nennt, klinisch still und aufgeräumt an. Einige Male haben wir uns während der Reise nach dieser Ruhe gesehnt. Haben sogar gesagt, nie mehr Indien. Und herausgefunden, dass alle die dieses wunderbare Land bereisen, diesen Satz mal sagen – und dann doch wieder einen Flug buchen, ein Visum beantragen, sich ins Chaos stürzen. Weiterlesen